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Terminkalender

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  • 03. Oktober 2020

    Nähcafé

    Zeit: 14:00 Uhr
    Ort: Kombüse 53° Nord
    Veranstalter: Kombüse 53° Nord
  • 05. Oktober 2020

    Forum

    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Kombüse 53° Nord
    Veranstalter: Forum-Interessierte
  • 23. Oktober 2020

    Jurybesuch »Europäischer Dorferneuerungspreis 2020«

    Zeit: 08:00 Uhr
    Ort: wird rechtzeitig bekannt gegeben
    Veranstalter: Gemeinde Oberndorf

Das Oberndorfer Forum

an jedem 5. des Monats | 19 – 21 Uhr | forum@die-oberndorfer.de
KOMBÜSE (wenn nicht anders bekannt gegeben)

Das Forum ist eine regelmäßige, offene Bürgerversammlung. Hier treffen sich Menschen, die sich in vielfältiger Weise für ein gutes Leben im Dorf einsetzen. Hier können neue Ideen — z.B. für mehr Lebensqualität oder gemeinschaftliche Aktivitäten — vorgestellt werden, um für Mitstreiter*innen zu werben. So können größere Projekte angestoßen werden, die im Alleingang nicht zu realisieren sind. Auch, wenn nicht alle davon überzeugt sind. Wenn eine Idee keine Mitstreiter*innen findet, ist sie vielleicht noch nicht reif.

Das Forum lebt von Teilhabe. Kommt einfach dazu! Sie können Nachrichten an alle Forum-Interessierten schicken und / oder Nachrichten bekommen, wenn Sie sich in die Mailingliste des Forum eintragen lassen.

Forum-Protokolle zum Download
Teilweise wurden nur selten Protokolle geschrieben, die vorhandenen sind hier aufgelistet.

05. August 2020
05. März 2020

05. November 2019
05. August 2019
05. Mai 2019
05. April 2019

05. Oktober 2018
05. Juni 2018
05. Januar 2018

05. Dezember 2017
05. Juli 2017
05. Mai 2017
05. März 2017
05. Januar 2017

05. Oktober 2016
05. Januar 2016

05. November 2015
05. Oktober 2015
05. Mai 2015
10. April 2015
05. März 2015
04. Februar 2015
05. Januar 2015

05. Dezember 2014
05. November 2014
05. Oktober 2014
05. September 2014
05. August 2014
05. Juli 2014
05. Juni 2014
05. Mai 2014
05. April 2014
05. März 2014
05. Februar 2014
05. Januar 2014

04. Dezember 2013
05. November 2013
05. Oktober 2013
Leitlinien im Umgang miteinander
05. März 2013
05. Januar 2013

05. Dezember 2012
05. November 2012
05. Oktober 2012
05. September 2012

Bedingungen für Bürgerengagement

Gemeinschaftliche Kraft entwickelt offenbar großes Potential. Zum Gedeihen braucht sie aber bestimmte Bedingungen. Zu diesen eigentlich klaren aber immer wieder zu etablierenden Kriterien zählen:

AUGENHÖHE: Allen Personen müssen Achtung und Respekt im selben Maße gelten. Hierarchien verhindern und feste Ämterverteilungen erschweren gemeinschaftliches Engagement.
TRANSPARENZ: Alle für die Dorfentwicklung wichtigen Informationen sollten allen Menschen zugänglich sein. Klüngel und Geheimabsprachen zerstören Engagement und Solidarität.
SELBSTERMÄCHTIGUNG: Wenn ich will, dass sich etwas ändert, muss ich mich selbst dafür einsetzen. Jammern über eigentliche oder angebliche Zuständigkeiten bringt nur Frust.
REFLEXION: Prozesse, Erfolge und Probleme werden gemeinsam ausgewertet, um daran zu lernen. Nur Fehler, aus denen man nicht lernt, sind tatsächlich unnütze Fehler.
GEMEINSAM STREITEN: Offen bleiben für Kritik und andere Ideen ist die Grundlage für Innovation. Wenn ich nur höre, was mir bequem ist, habe ich die Chance zur Weiterentwicklung verpasst.
AUFEINANDER ACHT GEBEN: Pausen machen, sich Gutes tun, gemeinsam feiern. Weshalb sollten wir sonst all diese Anstrengungen auf uns nehmen, wenn wir nicht schon jetzt üben, das gute Leben miteinander zu genießen?

Dorfentwicklungsprozess

In Oberndorf wuchs in dem u.a. vom IPG begleiteten Dorfentwicklungsprozess seit 2010 eine kraftvolle und selbstbewusste Dorfgemeinschaft. Getragen von den unterschiedlichsten Bürgerinnen und Bürgern entstand – z.T. auch im vereinten Aufbegehren gegen die Schließung der örtlichen Grundschule – innerhalb kurzer Zeit eine Fülle von innovativen Projekten, die den Ort veränderten. So gibt es heute in Oberndorf eine Energiegenossenschaft, welche Dorfprojekte fördert, ein gemeinschaftlich geführtes Kulturrestaurant Kombüse mit festen Arbeitsplätzen und überregionalem Publikum, eine attraktive, kostenlose Nachmittagsbetreuung für Kinder Kiwitte (u.a. mit Segelkutter), eine Bibiothek, es gründete sich eine ambitionierte, neue Freie Schule und die Heimatstube wurde in gemeinsamer Arbeit zu einem schönen, kleinen Museum Spurensuche. u.a.m..

Das ambitionierteste Projekt der Bürgeraktiengesellschaft ostewert ag – eine Güllegasanlage mit angeschlossener Aquakultur – ist gescheitert. Das Unternehmen musste 2018 Insolvenz anmelden. Die Idee, selbst nennenswerte finanzielle Mittel zu erwirtschaften, die ohne kommunale Abhängigkeiten für die eigenen Dorf-Bedürfnisse eingesetzt werden können, schuf ganz neue Zukunftsvisionen. Aber jede Pioniertat birgt ein großes Risiko. Eine Auswertung unserer Erfahrungen kann einen wichtigen Beitrag leisten – für uns und andere Projekte.

Text: Barbara Schubert

Phasen der Dorfentwicklung

Oberndorf bewirbt sich um den Europäischen Dorferneuerungspreis. Nach 10 Jahren Dorfentwicklungsprozess hat die einst starke Bewegung allerdings auch deutliche Blessuren erlitten. Es gab und gibt immer beides: Niederlagen und Erfolge. Die alte Schule wurde geschlossen, jetzt gibt es neben der Kiwitte eine neue Freie Schule! Die Genossenschaft und die Kombüse leben und arbeiten, die Bürgeraktiengesellschaft ostewert ag ging in die Insolvenz. Und einige der engagiertesten Aktivisten haben sich nach und nach wieder in ihre Privatsphäre zurück gezogen.

Was ist passiert? Vielleicht waren manche Aufgaben für das Ehrenamt zu groß und zu schwer? Offenbar haben wir in all der Anstrengung manche Verbindung zueinander verloren? Vielleicht können wir aber bestimmte Formen des Miteinanders noch besser üben? Und was können wir aus unseren Erfahrungen im einzelnen und auch gemeinsam lernen?

Es ist wichtig, nicht aufzugeben, denn in den zivilgesellschaftlichen Bewegungen liegt eine große, notwendige Kraft, ohne die wir als Gesellschaft unsere Zukunftsfragen nicht mehr lösen können. Dazu brauchen wir Atempausen, Reflektion und Verbundenheit. Positiv formuliert: Es könnte sein, dass die Demokratie eine wunderbare neue Entwicklungsstufe erreicht. Und wir mit ihr.

Dann macht die Bewerbung um einen Dorferneuerungspreis auch Sinn.

Text: Barbara Schubert

Neue Nachrichten vom Europäischen Dorfentwicklungspreis

Nachricht am 10.9.2020 von Irene Lengsfeld, Dez. I – Fachbereich 1 – Zentrale Dienste // Verwaltungsvertreterin Gemeinde Oberndorf

Liebe Oberndorfer und liebe Oberndorf-Unterstützer,
in Sachen „Europäischer Dorferneuerungspreis 2020“ geht es in die nächste Runde – die Jury möchte Oberndorf kennenlernen!!

Bitte merken Sie sich/merkt euch für den Besuch der Jury in Oberndorf den Termin 23. Oktober 2020, 8.00 bis 12.00 Uhr im Kalender schon vor.

Sobald die unten genannten „detaillierten Informationen“ zur Vorbereitung des Termins mitgeteilt werden, folgt die Einladung zum 1. Arbeitstreffen. Ähnlich wie die Vorbereitung zur Bewerbung wird es vermutlich ein kurzer, knackiger Erarbeitungsprozess werden.

Ich freue mich auf die lebhafte Runde und bedanke mich bereits jetzt für das Engagement!

Mit freundlichem Gruß
Irene Lengsfeld

*****************************
weitergeleitet:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Lengsfeld,

vorige Woche konnte die erste Jurysitzung in Prag abgehalten werden und einige JurorInnen werden noch im Herbst auf Reisen gehen!
Geplant ist, dass Oberndorf am Freitag, 23. Oktober 2020 von drei Juroren in der Zeit von 8.00 bis 12.00 Uhr besucht wird.
Bitte lassen Sie uns umgehend wissen, ob das für Sie in Ordnung geht!
Die detaillierten Informationen folgen demnächst.

Wir verbleiben mit einem großen Dankeschön für Ihre Flexibilität und mit besten Grüßen

Beate Schrank
Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung
Bahnhofsring 48/1/5b
3441 Pixendorf
ÖSTERREICH
Telefon: +43 2275 930 80

Zusammenfassung der 2. Versammlung zum Europäischen Dorferneuerungspreis

Liebe Oberndorfer*innen & Fans von Oberndorf,

Die Gemeinde Oberndorf hat beschlossen, am Wettbewerb zum Europäischen Dorferneuerungspreis teilzunehmen. Einige Infos dazu gingen ja schon über diese Liste.

Am 17.12.2019 haben sich 35 Akteure getroffen, am Teilnahmeantrag gearbeitet und die nächsten Schritte besprochen. Jede/r war eingeladen und auch der weitere Prozess ist offen für alle, die Lust haben, sich hier zu engagieren. Wir haben zum Abschluss der Werkstatt am 17.12.19 vereinbart, dass die Arbeitsschritte der Bewerbung zum Europäischen Dorferneuerungspreis über den Forum-Verteiler geteilt und transparent zur Verfügung gestellt werden (Anmeldung über admin@die-oberndorfer.de). Anbei findet sich eine Kurzdokumentation der Werkstatt.

Zunächst gilt es nun eine Bewerbung abzugeben. Die Formulare dazu wurden bereits über den Forum-Verteiler gepostet. ( Kriterienkatalog ) Die Bewerbung besteht aus einem Teilnahmeantrag, einer illustrierten .pdf, Fotos und einem Plakat. Der Teilnahmeantrag hat zwei Teile. Teil A wird dankenswerterweise von der Samtgemeinde Land Hadeln erarbeitet. Teil B wird von allen Akteuren der Dorfgemeinschaft, die dazu Lust haben und mitwirken möchten, in Zusammenarbeit mit dem IPG entwickelt und geschrieben. Plakat, Bilder und illustrierte .pdf werden aus dem Teilnahmeantrag generiert. Abgabe ist der 14.02.2020. Im März / April 2020 wird es ein Workshop-Wochenende mit der Wettberwerbsjury und allen Bewerber*innen geben (30 Dörfer aus Europa) geben. Hier dürfen bis zu 5 Aktive aus jedem Dorf teilnehmen. Ort + Datum werden noch bekannt gegeben. Im Mai/Juni besucht die Jury dann Oberndorf.

Die nächste (Schreib-)Werkstatt für den Teilnahmeantrag findet am 11.01.2020 in Oberndorf von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Alle sind herzlich eingeladen. Zum Abschluss werden wir gemeinsam Suppe essen, die von Sodhi gekocht und gespendet wird. Herzlichen Dank dafür! Viele Dank auch an die LernArt – Freie Schule Oberndorf – , dass Ihr Eure Räume einfach öffnet und wir dort arbeiten dürfen.

Herzliche Grüße, eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und bis 2020

Eure Sonja Hörster

Zusammenfassung der 1. Versammlung zum Europäischen Dorferneuerungspreis

Samtgemeinde Land Hadeln | irene.lengsfeld@land.hadeln.de
Otterndorf, 12.12.2019

Zusammenkunft „europ. Dorferneuerungspreis 2020“ am 10.12.2019 Kombüse Oberndorf

Teilnehmer: Klaus-Dieter Karweik ML Nds., Lienhard Varoga ArL Bremerhaven, SGB Harald Zahrte SG Land Hadeln, VA Oberndorf, versch. Akteure und Vereinsvertreter aus der Gemeinde Oberndorf

Sachverhalt: Die Gemeinde Oberndorf wurde als einzige Gemeinde aus dem Bundesland Niedersachsen zum Wettbewerb „europäischer Dorferneuerungspreis 2020“ vorgeschlagen. Bgm. Horeis begrüßt die Anwesenden und wirbt dafür, die Herausforderung anzunehmen und an dem Wettbewerb teilzunehmen. Oberndorf hat zu dem Motto des Wettbewerbs „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“ so viel zu bieten und vorzuweisen – und als einzige Gemeinde aus Niedersachsen gemeldet zu sein ist schon eine Ehre als solches, die es zu verteidigen gilt.

Herr Karweik aus dem Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lädt ebenfalls zur Teilnahme ein und gibt zur Handhabung des Wettbewerbs folgende Hinweise:

Warum wurde Oberndorf vorgeschlagen: Oberndorf macht durch verschiedenste Maßnahmen auf sich aufmerksam, wie z.B. die Dorferneuerungsmaßnahmen der letzten Jahre, begleitet durch die IPG zur Erstellung eines Dorfentwicklungskonzeptes mit Projekten auf verschiedensten Ebenen, von Bürgerengagement über Innenraumgestaltung des Ortes, Energie etc., Gewinn des NORDWEST-AWARDS.

Der „europäische Dorferneuerungspreis ist ein Wettbewerb unter ca. 30 europaweiten Städten.

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, sollte sich auf die „Sprache des Wettbewerbs“ einlassen, die nicht zwangsläufig dem deutschen Selbstverständnis entspricht. Der Sitz der Handelnden befindet sich in Österreich. Ein Land mit einer geschmeidigen Sprache und Charme. Hilfreich ist es,
– die Wettbewerbsbeiträge der Siegerstädte anzuschauen
– die Sprache der Gewinner und Verlierer zu sprechen. Zum Stichwort Verlierer: Es geht nicht darum Fehler einzugestehen, sondern sie aufzuzeigen und wie man mit Misserfolgen umgeht und weitermacht.
– eine möglichst bildhafte Geschichten zu beschreiben.
– Verweis auf das Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung europäischer Dörfer und Landgemeinden . In der Darstellung des eigenen Handelns sich nicht zu konform zeigen, sondern mit einem Selbstverständnis für den eigenen Weg.
– Authentizität ist gefragt – die Aussagen werden bei der Begehung hinterfragt. Detailaussagen immer wieder auf den Wahrheitsgehalt überprüfen – globale Aussagen sind nicht von Interesse.
– Das Dorf ist wie ein Mensch zu sehen, mit Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft, es geht um eine ganzheitliche Darstellung.
– Es handelt sich um einen Wettbewerb auf Tuchfühlung – und ist nicht zu vergleichen mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (direktes Stichwort: Kindergesang und Humtata ist nicht das, was erwartet wird)

Weiterhin wird zum Antragsverfahren erläutert:
– Teil A ist reine Faktenrecherche, eine Fleißarbeit
– Teil B enthält die Beschreibung des Entwicklungsprozesses: Hier ist Authentizität gefragt und auch „der Erfolg des Scheiterns“ (z.B. Schulschließung) kann aufgenommen werden.
– Die Themen können im Antragsverfahren angerissen und während der Bereisung vertieft werden. Quantität statt Qualität.
– Zu B.5. Methoden und Strategien fällt das Stichwort „Lebensverständnis“ – die Biografie eines Ortes als Geschichte (wie beim Menschen) zu erzählen. Stichworte Forum, Selbstverständnis, Netzwerke, (Lebens-)FREUDE!!
– Teil C und D beschreiben Ergebnisse und Zukunft
– Es sind digitale Fotos, Pläne und ein bis zwei kreativ gestaltete Plakate einzureichen. Stichwort aus der Runde: Das WIR neu entwickeln und darstellen.
– Abschließend wird der einzuhaltende Terminverlauf vorgestellt.

SGB Zahrte befürwortet die Teilnahme der Oberndorfer an dem Wettbewerb. Der Prozess des Antragsverfahrens ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst, die den Ort nur voran bringen kann. Allein die Tatsache für den Wettbewerb nominiert zu sein, ist bereits ein Sieg. Die Samtgemeinde unterstützt die Teilnahme im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Herr Varoga weist auf die Möglichkeiten durch Frau Hörster (IPG) hin. Vieles ist bereits vorhanden, muss nur zusammen getragen oder aufgefrischt/aktualisiert werden. Auch wenn Frau Hörster heute nicht teilnimmt, kann sie zukünftig Teil des Prozesses sein.
Die Teilnahmegebühr wird vom Land Niedersachsen gezahlt. Andere Bemühungen von IPG können ggf. mit Förderungen finanziell unterstützt werden.

Die anwesenden Akteure tauschen sich über die Möglichkeiten zur Teilnahme aus. Was bringt der Wettbewerb für die Bevölkerung? Allgemein wird festgestellt, dass der Zusammenhalt wieder mehr bekräftigt werden könnte, wie es zu Zeiten der Schulschließung der Fall war und dass durch den Prozess wieder mehr Transparenz in den Ort getragen werden könnte, wenn man sich darum bemüht. Es wird betont, dass Alle teilnehmen können und die breite Bevölkerung informiert und eingeladen wird. Insgesamt ist eine positive Tendenz und Bereitschaft zur Teilnahme wahrzunehmen.

Herr Karweik bietet sich als Coach an. Seine Kontaktdaten:
Klaus-Dieter Karweik, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Referat 306.2 – Integrierte ländliche Entwicklung – Calenberger Str. 2, 30169 Hannover / Tel.: 0511 – 120 2312 / Fax: 0511 – 120 99 2312 / Klaus-Dieter.Karweik@ml.niedersachsen.de

Es herrscht Übereinstimmung, dass aufgrund der knappen Fristen schnelles Handeln geboten ist. Als Termin für den 1. Workshop wird der 17.12.2019, 17 Uhr in der Aula der Schule vereinbart.

Bürgermeister Horeis bedankt sich für die Teilnahme und verabschiedet die Gäste.
gez. Irene Lengsfeld

Europäischer Dorferneuerungspreis 2020

Zum nächsten Treffen am Dienstag, dem 17.12.2019 um 17 Uhr in der Schulaula sind alle Bürgerinnen und Bürger Oberndorfs herzlich eingeladen! Lasst uns zahlreich mitdiskutieren und überlegen, wo wir noch gemeinsam hinwollen!

Der Europäische Dorferneuerungspreis 2020 ist unter dem Motto “Lokale Antworten auf globale Herausforderungen” ausgelobt worden. Seitens des Landes Niedersachsen und auf Vorschlag vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg ist vorgesehen, dass die Gemeinde Oberndorf an dem Wettbewerb teilnehmen soll, da das Dorfentwicklungsverfahren die inhaltlichen Anforderungen des Wettbewerbs sehr gut erfüllen könnte. Am 10.12. fand ein erstes Vorgespräch statt. Herr Karweik als Vertreter des Landwirtschaftsministeriums hat dem Bürgermeister und einer Reihe von Bürger*innen das Verfahren erläutert.

Es sind keine Geldpreise zu gewinnen. Die Preisverleihung findet in Hinterstoder, Oberösterreich, im Rahmen eines mehrtägigen Festes statt. Alle Unterlagen sind bis 14. Februar 2020 einzureichen.

Kriterienkatalog

Wofür gibt es den Preis?

Der Wettbewerb will jene Dörfer stärken:
– die sich den aktuellen Herausforderungen ihres Lebensraumes mit nachhaltigen, innovativen und zeitgemäßen Projekten stellen und ganzheitliche Entwicklungsprozesse in Gang gebracht haben
– die eine Einbindung aller Bevölkerungsgruppen in das örtliche Geschehen verfolgen und auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven, weitere Horizonte und vielfältigere Ideen gewinnen
– die sich des Wertes und der Notwendigkeit von Kooperationen bewusst sind und demgemäß auf Netzwerke sowie interkommunale und regionale Zusammenschlüsse setzen.

Anforderungen

Zu den konkreten Anforderungen gehören Aussagen über:
– Fakten zum Dorf
– Visionen / Leitbild / beabsichtigte Wirkung
– Projekte / Erfolge & Scheitern: ausdrücklich verwies Herr Karweit auf die Erfolge des Scheiterns, die dann entstehen, wenn Niederlagen wohlwollend gemeinsam aufgearbeitet werden, um für künftige Projekte daraus zu lernen
– Selbstverständnis der Dorfentwicklung
– Selbstreflexion
– Unterstützer / Kooperationspartner
– Motivation
– Dorfbiografie (& persönliche Biografien)
– Digitales Plakat zur Beschreibung der Gesamtaussage

Warum sollte Oberndorf sich bewerben?

Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte und Dezernatsleiter vom ARL Lienhard Varoga gaben u.a. den Rat, die Preisnominierung und Antragsstellung zu nutzen, um den bisherigen gemeinsamen Dorfentwicklungsprozess zu reflektieren und für eine erneute gemeinsame Ausrichtung zu nutzen. Herr Karweit stellt sich als Coach und Begleiter für den Antragsprozess zur Verfügung.